maedchen-asiatinEine Chance für Marlies und Motte


Wenn Marlies von der Schule nach Hause kommt, steht das Essen auf dem Tisch. Mit ihrer Mama spricht sie über den doofen Streit zwischen ihr und ihrer besten Freundin. Für die Zwei in Mathe bekommt sie ein dickes Lob von Papa. Bei Motte ist das anders. Sie hat keine beste Freundin, es wartet auch niemand auf sie, schon gar nicht mit Essen. Und nach Mathenoten fragt auch niemand mehr. Mottes Mutter ist alleinstehend und suchterkrankt. Sie weiß, dass sie mit der Erziehung von Motte nicht mehr klar kommt. Immer wieder hat sie es versucht. Aber die Krankheit ist stärker.

Motte braucht Entwicklung.

 Um sich gesund entwickeln zu können, brauchen alle Kinder Sicherheit und festen Boden unter den Füßen. Bestätigung und Anerkennung sind Grundsteine, damit eine stabile, lebensfrohe und bindungsoffene Persönlichkeit heranwachsen kann.
Kinder reagieren auf einen Mangel an diesen Grundbedürfnissen häufig, indem sie Auffälligkeiten zeigen. Und dann geht es manchmal nicht nur um Marotten und Mätzchen, sondern um echte Probleme wie Verzögerungen in der Entwicklung, Schulschwierigkeiten oder sozial auffälliges Verhalten.

 


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