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Ein Gipfel für das ganze Leben

Nach langer Vorbereitungszeit, der tollen finanziellen Unterstützung unserer Sponsoren und zwei Probewanderungen mit den Jugendlichen, konnten das 4-tägige Projekt „Gipfelstürmer“ am 4. September starten.

12 Jugendliche der Villa Kunterbunt, im Alter von 11 bis 20 Jahren, machten sich mit vier Fachkräften der Villa und einem Bergführer auf, um den Gipfel der Sulzfluh (2.818m) im österreichischen Rätikon zu besteigen. Schon der erste Tag brachte einige „das habe ich noch nie erlebt Momente“ mit sich. Zum Beispiel mit der Seilbahn zu fahren oder eine Kuhherde zu durchqueren. Auf der Bergstation angekommen, kam zum ersten Mal der Gipfel in Sichtweite und entlockte unseren Jugendlichen z.B. diesen Kommentar: „Was? Da hoch! Das schaffen wir nie!“. Doch Kneifen kam nicht infrage. Wir schaffen das!

Nach der ersten, nicht für alle ausgiebigen Übernachtung auf der Lindauer Hütte wurde es ernst mit dem geplanten Gipfelsturm. Früh morgens erhielten wir von unserem Bergführer Leander erste Einweisungen in das Verhalten in den Bergen. Danach ging es zunächst über den Bilkengrat auf 2.200 m und weiter zur Tilisunahütte, wo uns der Hüttenwirt mit einem Willkommenstee freundlich empfing. Nach dem Badeerlebnis im hochgelegenen Bergsee, kroch einigen der Jugendlichen dann die Kälte doch ziemlich in die Knochen. Auch ein einzigartiges Erlebnis…

Am dritten Tag standen dann wirklich alle, nach drei Stunden schweißtreibender Wanderung und Kletterei über das herrliche Felsplateau der Sulzfluh, endlich auf dem 2.818 m hohen Gipfel! Geschafft, was für die Jugendlichen zu Beginn kaum möglich erschien.

Schon in den Tagen zuvor blieben wir immer wieder stehen um das Wunder der Berge und die herrlichen Aussichten zu bestaunen. Besonders diese außergewöhnlichen Momente berührten die Jugendlichen immer wieder tief. „Wow, ist das toll hier“, hörten die Begleiter immer wieder oder „So einen weiten Weg sind wir schon gelaufen? Ist das dort wirklich die Hütte an der wir losgelaufen sind?“.

Den Gipfel erreicht zu haben, mit einem Rundblick über die weiten Berge der Alpen bis hin zu den Silvrettagletschern und in die Schweiz, war für alle der absolute Höhepunkt von vier tollen Tagen. Eine Stunde lang genoss die Gruppe dieses Gefühl, die Aussicht und die Tatsache, „es gemeinsam geschafft zu haben“. Dann ging es wieder an den Abstieg.

Unterwegs erlebten wir noch einen Einsatz der Bergrettung mit dem Hubschrauber, weil unser Ältester unglücklich stürzte und sich eine Rippenprellung zuzog. Dank unseres Bergführers, der den Rücktransport unseres „Entflogenen“ organisierte, waren am Abend dann alle wieder auf der Hütte. Es war schön zu beobachten, wie unsere Gruppe zusammenhielt, sich in schwierigen Situationen unterstützte und füreinander da war. Auch diese Erfahrung gehört zum Lernfeld einer Bergtour.

Die Gipfelstürmertour, vier Tage voller außergewöhnlicher Erlebnisse, Anstrengung und toller Bergblicke! Nach dem Abstieg ein letzter Blick zurück zum Gipfel und: „Wow, dort oben waren wir. Wir haben es geschafft. Jede und Jeder von uns. Das werden wir nie im Leben vergessen!“ Dürfen wir das wieder einmal machen?

Wir sagen allen, die unsere erste Gipfelstürmertour möglich gemacht und zum Gelingen beigetragen haben, herzlich DANKESCHÖN!

Es gibt nichts Gutes – außer man tut es! (Erich Kästner)


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